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Mittwoch, September 20, 2017

Kroatien 2015 / Croatia 2015

Cavebase Projekt Kroatien 2015

English version see here

Das zweite Projekt im Jahr 2015 brachte uns zurück nach Kroatien. Das Projekt stand auf der Kippe, da es die Wochen zuvor in Kroatien stark geregnet hatte. Unsere Kontakte vor Ort hatten uns von starkem Flow berichtet. Somit waren einige Höhlen noch kurz vor Projektbeginn nicht betauchbar. Einen Tag vor Projektbeginn haben wir uns dann aber doch entschieden das Projekt zu starten. 

Tag 1:

Anreise der ersten 5 Teilnehmer (Max, Ivo, Sebastian, Flo und Steffen) am Samstag. Wir waren mit zwei Autos unterwegs und hatten einen Hänger fürs Equipment dabei. Die Anreise mit dem Hänger ist doch deutlich länger als mit dem PKW oder Bus und dauerte ca. 10 Std. Ankunft in Starigrad gegen 21 Uhr.

Da Starigrad eine touristische Gegend ist hatten wir diesmal ein deutlich besseres Hotel als noch im Jahr zuvor im Landesinneren (*** kroatische Sterne). Hier hatten wir den Luxus, dass wir einen eigenen Tauchkeller in einem der Hotelräume einrichten konnten, den wir für die Dauer des Projekts nutzten.

Zum Abschluss des Tages gab es noch Essen und die Planung des ersten Tauchtages.

Tag 2: Modrič

Das Tauchequipment wurde ausgeladen und zusammengebaut. Am Sonntag stand die Höhle Modrič auf dem Programm. Diese Höhle hatten wir bereits letztes Jahr betaucht (http://cavebase.de/index.php/project-overview2/2012-09-25-20-57-10/croatia) und in diesem Jahr wurde die Leine von der Plongee Sout, DirSlo und AKPP um fast 1km verlängert. Davon angespornt wollten wir sehen ob wir die Höhle weiter erforschen können. 

Da wir einige neue Teilnehmer dabei hatten und wir die Berichte von schwierigen Verhältnissen bekommen hatten standen erstmal Erkundungstauchgänge sowohl fürs OC als auch fürs RB Team auf dem Programm. 

Nach der Engstelle zu Beginn der Höhle wird der Höhlengang sehr geräumig und man kann bis auf wenige Stellen bequem nebeneinander scootern. Nach ca. 300m traten die ersten Haloclines auf und uns kam Süßwasser entgegen was die Sicht sehr stark variieren lies.

Das RB Team (Flo und Ivo) drang bis zur früheren End-of-Line (EOL) vor. Der starke Flow der letzten Wochen hatte doch das ein oder andere Stück Leine zerstört, die geflickt werden musste. Mittags sind Marc und Heinke dazu gestoßen, die die Nacht durchgefahren waren.

Bereits beim ersten Tauchgang hatten wir die ersten Materialverluste zu vermelden. Max Hauptlampe fiel mit Kabelbruch aus und Ivo hatte Probleme mit seinem RB was einen zweiten Tauchgang verhinderte.

Der zweite Tauchgang (Flo und Max) ging bis ca. knapp 600m. Hierbei wurden noch weitere Flickarbeiten durchgeführt und Leinenreste entfernt. Kurz nach dem Umkehren musste Max feststellen, dass sich die Fahreigenschaften seines Scooters komplett veränderten und dieser nur noch während der Fahrt eine akzeptable Wasserlage aufwies. Somit war klar, der Scooter ist vollgelaufen – Max hat ihn aber dennoch noch aus der Höhle gebracht, was es zu einem sehr teuren Tag für Max machte, da der Akku somit Schrott war.

Tag 3: Modrič

Das OC Team (diesmal erweitert um Heinke) hatte in diesem Projekt die Aufgabe Filmaufnahmen zu erstellen. Vom Vortag wussten wir noch eine schöne Stelle nicht allzuweit vom Eingang entfernt mit einem großen Tropfstein in einer 90 Grad Kurve. Die Sichtweiten in der Modrič waren fürs Tauchen okay - fürs Filmen hingegen unzureichend, aufgrund der vielen Schwebteilchen. Somit können die meisten Aufnahmen nur zur Dokumentation verwendet werden bzw. bestenfalls als Übung für spätere Filmtauchgänge dienen.

Das RB Team (diesmal erweitert um Marc) hatte sich weiter an der Leine entlang gekämpft und die Leine repariert. Die Penetrationstiefe vom RB Team lag an diesem Tag bei gut 1km. Beim Auftauchen beim zweiten Tauchgang des Tages sind wir bei Sonnenuntergang aufgetaucht. Hier ist auch das schöne Bild entstanden, welches die Thor Broschüre ziert und ihr am Anfang des Artikels bewundern könnt

 Tag 4: Glavas

Um bessere Filmaufnahmen zu erstellen und weil einige Teilnehmer die Höhle noch nicht kannten sind wir zur Höhle Glavas gefahren. Diese besticht durch klare Sicht sowie helle Wände, die das Licht schön reflektieren. Auch erlauben Auftauchstellen (im flachen Seitenarm) eine Kommunikation über Wasser. In der vom letzten Jahr bekannten Höhle war ausschließlich das OC Team im Einsatz und hat Filmaufnahmen erstellt. Hier waren die Bedingungen mit um die 20m deutlich besser als in der Modric und es waren bessere Aufnahmen möglich. Max und Sebastian waren ebenfalls von der Höhle beindruckt, so wie einige von uns bereits letztes Jahr. 

Aufgrund von Ungereimtheiten zwischen unserer Tauchgenehmigung und der Meinung der lokalen Behörden mussten wir unsere Aktion in der Glavas leider nach dem ersten TG abbrechen. Die Regularien ändern sich in Kroatien immer wieder, was immer wieder neuer (anderer) Genehmigungen bedarf, die wir in diesem Fall nicht zu besitzen schienen.

Tobi stieß abends, nach unserer Rückkehr nach Starigard, zum Team dazu. 

 

Tag 5: Modrič und Zečica

Mit Tobi und zwei weiteren Scootern konnte man heute den Pushdive in der Modrič

in Angriff nehmen (Marc, Flo und Tobi). Das Ende des nördlichen Gangverlaufs wurde bei ca. 1700m erreicht. Der Gang teilt sich hier, jedoch werden beide Enden schnell enger oder erreichen die Oberfläche was ein Fortkommen verhindert. Weiter vorne im Gangverlauf scheint die Höhle aber an einer Stelle signifikant die Richtung zu ändern. Vermutlich wäre das die bessere Stelle um nach Fortsetzungen zu suchen. 

Während dieser Zeit erkundete zwei OC Teams (Heinke, Sebastian und Steffen) sowie Team 2 (Ivo und Max) die Konditionen der Höhle Zečica. Diese Höhle liegt an der Spitze einer Landzunge, auf der wir unser Equipment nicht transportieren konnten. Da alle bis auf einen Scooter für den Pushdive benötigt wurden und wir erst für den Folgetag ein Boot organisieren konnten, mussten die Gruppen weite Schwimmstrecken zurücklegen. 

Es hat sich gezeigt, dass die Höhle betauchbar ist und somit zum zweiten Ziel des Projektes werden konnte. Die Höhle macht auf 40m am Höhleneingang so richtig auf und vergrößert sich derart, dass man während des Tauchens nicht alle Wände im Lampenschein zu sehen bekommt.

Die Höhle ist sehr schön mit großen Gängen und vielen Stalakmiten und Stalagtiten. Die Sichtweiten lagen hier um die 5 bis 8 m, im Salzwasser um die 10+ m. Die Höhle verläuft größtenteils um die 40 m (21/35.)

Die Leinensituation in der Höhle war katastrophal, die Mainline war an vielen Stellen durch die Strömung gerissen, Jumps waren nicht klar erkenntlich oder falsch markiert und oft war mehr als nur eine Leine vorhanden. Bereits im Eingangsbereich musste einiges an Leine geflickt werden.

Tag 6: Zečica

Mit den Erkenntnissen des Vortags beschlossen wir als Ziel für heute für das OC Team die Leine im Eingangsbereich komplett sauber neu zu verlegen und die alten Leinenreste zu entfernen. Team 1 (Basti, Heinke und Steffen) kümmerte sich um den Eingangsbereich sowie um die Videodokumentation des Einsatzes. Team 2 (Ivo und Max) sorgten für einen sauberen Leinenverlauf in den ersten 300-400 m. Somit konnte das RB Team den Eingangsbereich der Höhle schnell hinter sich lassen und musste erst später mit Leine flicken beginnen. Nach getaner Arbeit konnte OC Team 1 im zweiten TG die Früchte der Arbeit genießen. 

Das RB Team hingegen konnte bis EoL bei ca. 1250m vordringen und hat versucht neue Gänge zu finden. Am Leinenende angelangt endet die Höhle in einem Versturz mit großen Blöcken, die aber nicht genug Platz für eine weiteres Vordringen zuließen. Dazu aber später mehr.

 Der letzte Dekostop des RB Teams fand im Freiwasser auf 6 m statt. Die Idee war die Dekozeiten dazu verwenden bereits etwas um die Landzunge herum zu scootern. Leider verläuft die 6m Linie in Richtung Bucht mit dem Ergebnis das das RB Team mitten in selbiger das erste Mal den Kopf aus dem Wasser streckte. J.

Tag 7: Majerovo

 Neben Modrič und Zečica stand noch eine weitere Höhle im Landesinnern auf dem Programm. Die Höhle Majerovo war ebenfalls komplett neu für uns und liegt ca. 90 min von Starigrad entfernt und befindet sich in einer sehr abgeschiedenen, aber auch sehr idyllischen Gegend. 

Diese Süßwasserquelle speist eine alte Mühle und liefert auch im Sommer recht viel Wasser. Die Höhle hat zwei engere Eingänge, die aufgrund der Wassermengen eine ordentliche Schüttung haben. Die Teams sind gemeinsam abgetaucht um die Konditionen zu prüfen. Team 1 (Ivo und Max) haben eine Leine in die Höhle gelegt. Team 2 ist zwischenzeitlich aufgetaucht um Team 1 die Zeit zu geben Leine zu legen und sich nicht gegenseitig auf den Füssen zu stehen. Die Konditionen am Höhleneingang sind auf Grund des Flows recht anspruchsvoll, da praktisch über Kopf gut 15m durch eine Düse getaucht werden muss. Wenn man sich nicht festhält, spuckt einen die Höhle in Sekunden wieder aus. Nach kurzer Wartezeit und einem erneutem Kampf mit dem Eingang konnte auch Team 2 die Höhle betauchen.

Auch Tobi und Flo kömpften sich samt RBs in die Höhle. Den Tauchgang brachen Sie dann aber sehr bald ab, da die Höhle schnell Tiefen von 70m und mehr erreicht und die darauf folgende Deko in beschriebener Düse alles andere als Spaß versprach.

Tag 8: Zečica

Geprägt von den Eindrücken des ersten TG in der Zečica wollte man nochmals versuchen ob man nicht doch noch einen weiteren Gang findet bzw. ob die Höhle nicht doch weiter geht. Daher hatten Flo und Tobi beschlossen am letzten Tag nochmals in die Höhle zu fahren.

Dieses mal hatten die beiden eine Möglichkeit gefunden, den Versturz links zu umgehen. und konnten nochmals ca. 30m Leine verlegen, landeten aber letztendlich in einer Sackgasse.

Nachdem der Versturz also auf beiden Seiten nicht umgehbar zu sein erschien und sich auf Grund der Sichtbedingungen von gut 3m an dieser Stelle die Suche relativ schwierig gestaltete, mussten die beiden unverrichteter Dinge wieder drehen. Interessant an dieser Stelle ist das die Höhle mit 35m wieder flacher wird und trotz der Tiefe Süßwasser führt. Was zum einen eben die schlechteren Sichtweiten mit sich bringt, zum anderen aber auch dafür spricht das die genug Wasser hinter dem Versturz zu kommen scheint um das Salzwasser zu verdrängen. Auf dem Rückweg haben Flo & Tobi noch versucht an einem Teil der Höhle, an dem sie einen prägnanten Richtungswechsel vollzieht, eine Fortsetzung zu suchen in der der eigentliche Gangverlauf vermutet wurde - leider ohne Erfolg.

 Wir hatten wirklich viel Glück mit dem Wetter und mit unseren Gästen. Neben den zwei uns bekannten Höhlen (Modrič und Glavas) konnten wir mit Zečica und Majerovo zwei neue Höhlen kennenlernen. Beide Höhlen scheinen jedoch schon völlig erschlossen zu sein bzw. Fortführungen dürften eher schwer zu finden sein.

Alles in allem ein erfolgreiches Projekt. Kroatien ist immer wieder eine Reise wert. Wir hoffen auf weitere neue Höhlen in dieser Gegend.

 

In diesem Sinne Eure CAVEBASE

 



Cavebase Project Croatia 2015

The second project in 2015 brought us back to Croatia. We were not sure whether we could go and dive as it had been raining heavily for weeks in Croatia. Our local contacts had informed us of heavy flow. Thus, some caves were not divable shortly before the start of the project. We left it until one day before the start of the project until we decided to do it. So in the end we went there.

Day 1:

Journey of the first 5 participants (Max, Ivo, Sebastian, Flo and Steffen) on Saturday. We were travelling in two cars and one trailer for the equipment. Travelling with a trailer takes significantly longer than travelling by car or bus and it took us about 10 hours. Arrival in Starigrad at 9.00 pm.

Since Starigrad is a tourist area we had a much better hotel this time than the year before in the hinterlands of Croatia (*** Croatian stars). Here we had the luxury of setting up a private storage room for our equipment in one of the hotel rooms, which we used for the duration of the project. At the end of day 1, we had dinner and managed to plan of the first day of diving.

Day 2: Modrič

The diving equipment was unloaded and put together. On Sunday, we wanted to dive the cave Modrič. We had already dived it last year (http://cavebase.de/index.php/project-overview2/2012-09-25-20-57-10/croatia) and this year the line has been extended for almost 1km by Plongee Sout , DirSlo and AKPP. Inspired by this we wanted to see if we could explore the cave further. Since we had some new participants with us and we got the information of difficult conditions we started first with exploration dives both for our OC and for our RB team.

After the restriction at the beginning of the cave the cave passage becomes very spacious and you can scooter comfortably side by side except for a few spots. After about 300m the first Haloclines occurred and we approached freshwater what let vary the visibility greatly. 

The RB Team (Flo and Ivo) reached the previous end-of-line (EOL). The strong flow of recent weeks had destroyed some pieces of linen that had to be patched. At lunch time Marc and Heinke arrived. They had been driving all night.

Already at the first dive we had to report the first material losses. Max main light gave up due to a broken cable and Ivo had problems with his RB which prohibited a second dive. On the second dive Flo and Max went in about 600m. Here was even more repair work on the line necessary and leftovers were removed. Shortly after turning back Max realized that the handling characteristics of his scooter had completely changed and that it only had an acceptable position in the water during travelling.

So it was clear, the scooter was flooded - nevertheless Max still brought it out of the cave, which made it a very expensive day for Max, because the battery was ruined.

Day 3: Modrič

The OC team (this time extended by Heinke) had the task of videoing during this project. From the day before we remembered a nice place not too far away from the entrance with a large stalactite in a 90 degree curve. The visibility in the cave Modrič was ok for diving - however, for filming insufficient, due to too many suspended particles. Therefore, most videos can only be used for documentation purposes or, at best, serve as training for later video dives.

The RB team (this time extended by Marc) continued fighting along the line and repaired the line. The penetration length of the RB team was on this day a bit more than 1km. We came out of the cave on the second dive during sunset. Here we took the beautiful picture, which is on the Thor brochure and which you can admire at the beginning of the article.

Day 4: Glavas

To create better videos and because some of the participants did not know the cave we went to the cave Glavas. It offers a clear view and bright walls, which reflect the light beautifully.

It has some dry spots (in the flat side arm) which allow to communicate above the water. In the cave already known from last year the OC team did some videos. The conditions with about 20m visibility were significantly better than in the Modric and therefore better videos were possible. Max and Sebastian were also impressed by the cave, as we were already last year.

Unfortunately due to inconsistencies between our diving permit and the opinion of the local authorities, we had to cancel our activities after the first dive in the Glavas. The rules are changing in Croatia again, which always requires new (other) permits that we seemed not to have in this case. Tobi joint us in the evening, after our return to Starigard. 

 Day 5: Modrič und Zečica

With Tobi and two other scooters the Pushdive in Modrič could start today (Marc, Flo and Tobi). The end of the northern path was reached at about 1700m. The path here goes into two different directions, however both parts become quickly narrower or reach the surface which makes it impossible to continue any further. Earlier in the transition course the cave seems to significantly change the direction. Presumably this would be a better place to look around for further paths which might lead further into the cave.

During this time, two OC teams (team 1: Heinke, Sebastian and Steffen and team 2: Ivo and Max) explored the conditions in the cave Zečica.

This cave is located at the top of a headland, on which we could not carry our equipment. As all of our scooters were needed for the Pushdive and we could not organize a boat before the following day, we needed to swim a long distance distances to the entrance of the cave.

We were happy that the cave is diveable and so it could become the second destination of the project. The cave opens up at 40m at the cave entrance and increases in size so much that you cannot see all the walls during the dive.

The cave is very beautiful with large corridors and many stalagmites and stalactites. The visibility was here around 5 to 8 m and in salt water up to 10+ m. The depth of the cave is mostly around 40 m (21/35). The line situation in the cave was a disaster. the main line was ruptured several times by the flow, jumps were not clearly recognizable or incorrectly marked and often there was more than just one line. Already in the entrance area the line needed to be repaired.

Day 6: Zečica

Based on the findings of the previous day, we decided for the OC teams to completely clean up the old line in the entrance area and line it out properly. Team 1 (Basti, Heinke and Steffen) took care of the entrance area and of the video documentation. Team 2 (Ivo and Max) took care of the line situation in the first 300-400 m. So the RB team could quickly dive through the entrance part and had to start later with the line repair work.

After the work was done team 1 could do a second fun dive. The RB team, however, was able to reach EoL at about 1250m and looked for new paths. At EoL the cave ends. Large rock blocks do not leave enough space to continue. More on this later.

The last deco stop of the RB team took place on 6 meters in open water. The idea was to use that time already to scooter around the headland. Unfortunately, the 6m line runs towards the bay with the result that in the middle of it the RB team put their heads for the first time out of the water :-).

Day 7: Majerovo

In addition to Modrič and Zečica we wanted to dive one further cave in the hinterlands. The cave Majerovo was also completely new for us and is located about 90 minutes from Starigrad in a very calm and peaceful area. This fresh water source feeds an old mill and provides also in the summer quite a lot of water. The cave has two narrow entrances with quite some flow.

The teams started the dive together to check the conditions. Team 1 (Ivo and Max) laid the line. Team 2 meanwhile left the cave to leave team 1 enough space to put the line in properly. The conditions at the cave entrance are quite challenging because you virtually dive head down for about 15m through a nozzle due to the strong flow. If you do not hold onto something the cave spits you out in seconds. Shortly after team 2 arrived in the cave. So we could start our dive.

Also Tobi and Flo with their RBs fighted their way into the cave. They canceled their dive pretty quickly because the cave quickly reaches depths of 70m and more, and the subsequent deco did not promised much fun in the strong flow.

Day 8: Zečica

After the impressions of the first dive in Zečica we wanted to find out again if we could not find another path or if the cave really does not continue. Therefore, Flo and Tobi had decided on the final day again to dive into the cave. This time they found a way to bypass the rock blocks on the left and could again put another 30m of line and ended ultimately in a dead end.  After the rock blocks could not be bypassed at any other place and due to the visibility of only 3m it was relatively difficult to continue searching for another path, so they turned back.

It is interesting that the cave at this point is about 35m deep and carries irrespective of the depth freshwater. This leads to poorer visibility, but also indicades that there is enough water pushing behind the rock blocks to replace the saltwater. On the way back Flo & Tobi tried to find a new path of the cave, where it changes its direction - unfortunately without success.

We were really lucky with regard to the weather and with our guests. In addition to the two caves we already knew (Modrič and Glavas) we could dive two new caves (Zečica and Majerovo). However, both caves seem to be already fully explored and continuations smen hard to find.

All in all it was a successful project. Croatia is always worth a visit. We hope for further new caves in this area.

Your CAVEBASE

 

 

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