Autor: cavebase

  • Italien im April

    Team: Max, Tobi und Flo

    Kurz vor Ostern und bei bestem Wetter konnten Max, Tobi und Flo sich noch einmal die Höhlen rund um Valstagna ansehen. In den 3 dort verbrachten Tagen durften wir neben einem 120m Tauchgang in der Elefante Bianco, auch (für uns) zum ersten mal den ersten Siphon der Oliero durchtauchen. Perfekte Bedingungen um Max’s nagelneuen Scooter einzufahren und ausreichend zu testen.

    Vielen Dank Günter und Michi für die freundliche Unterstützung und Einweisung and der Oliero!

    Fazit: Top Bedingungen, Sonne und dolce vita! Jederzeit wieder …

    In diesem Sinne,

    Eure Cavebase

  • Spanien 2016

    Spanien 2016

    Cavetrip Spanien – Die 5000KM-Tour

    Team: Flo, Tobi, Steffen und Heinke

    Es geisterte schon seit mehreren Jahren in unseren Köpfen herum und immer wieder tauchte sie in Vorträgen und Artikeln auf – die Pozo Azul. Da wollten wir natürlich auch mal hin. Nach einem sehr netten Kontakt auf der Boot erfuhren wir dann von anderen Höhlen in Spanien, so dass wir uns entschieden im Juni diesen Jahres dorthin zu fahren.  Wir wussten, das wird eine lange Tour; aber sie wird sich lohnen und wir werden um einiges an Erfahrung reicher werden. Auch handelte es sich um die erste Tour mit CCRs (Florian und Tobi). Daher waren (diesmal) noch keine Rekorde oder tiefe Penetrationen geplant.

    Heinke machte sich am Tag vor der Abfahrt von Hamburg nach München auf um dann mit Steffen die erste Fahrgemeinschaft zu bilden. Die Fahrt dorthin war insgesamt unspektakulär – Heinke hat einen Tramper mitgenommen, einen Polen, der zu EM nach Nizza wollte. Bei Steffen empfing sie das Chaos; Steffen hatte noch nicht gepackt und musste das ein oder andere für die Arbeit erledigen… Am nächsten Morgen war aber dann das ganze Auto gepackt (Er hat die ganze Nacht durchgemacht). Beste Bedingungen für 1500km Fahrt am nächsten Tag.

    1. Tag

    Kurzes Treffen an der Tankstelle mit Florian und Tobi; Frühstück und dann fuhren wir los; quer durch Frankreich Richtung Burgos. Steffen hat dann erst einmal seinen fehlenden Schlaf nachgeholt. Als insgesamt absehbar war, wie lange wir noch fahren können, buchten wir uns via Internet in einem Hotel (wenn man das so nennen konnte) in Péringeaux (in der Nähe von Bordeaux) ein.

    2. Tag

    6:30 Uhr Frühstück, 7:00 Uhr Abfahrt. Ca. 13:30 Uhr kamen wir dank unserer Navigationsdaten an der Pozo Azul an. Parkmöglichkeiten waren dort wenige; dann folgte man noch 300m einem holprigen kleinen Pfad. Wir waren ziemlich erschöpft und konnten und nicht vorstellen tauchen zu gehen, aber der Höhlenpool war so schön und lockte mit kristallklaren Wasser. Aber erst einmal war die Unterkunft für die Nacht zu klären. Bei Kaffee in einem kleinen Restaurant  erfuhren wir, dass 3 Häuser weiter eine Pension war. Als wir anklopften, kam eine alte sehr schnell spanisch sprechende  und immer lächelnde Dame heraus. Wir fragten (auf Spanisch) nach Zimmern und wurden in das sehr liebevoll eingerichtete Haus geführt. Mit Händen und Füßen erfuhren wir das WiFi-Passwort und eine Möglichkeit unser Gepäck abzustellen. Währenddessen  erzählte die Hausherrin viele viele Geschichten, die wir leider nicht verstanden haben.

    Pozo Azul. Nachdem wir unsere Sachen nach vorne geschleppt  haben, ging es endlich in die legendäre Höhle. Pozo Azul ist eine der längsten linienförmigen Höhlen der Welt. Entdeckt in den 60ern von spanischen Höhlentauchern und Ziel vieler Explorationstauchgänge. Inklusive der Trockenpassagen wurden bisher mehr als 12 km entdeckt, bis zum 6. Sump, und es geht noch weiter.

    Der Eingang besteht aus zwei engen Löchern mit wenig Flow; dann öffnet sich eine riesengroße Höhle aus bräunlich-roten Stein. Mehrere Taucher könnten nebeneinander und übereinander tauchen. OC mit einer Stage kamen Steffen und Heinke nicht weit, Tobi und Florian haben schon einmal mit dem RB und Scooter die erste Auftauchstelle erkundet. Mit nur wenigen Wendungen sind die ersten 800m einfach zu betauchen mit einer maximalen Tiefe von 21m. Klares Wasser – daher super Sichtweite. Nach dem Tauchgang deponierten wir unsere Geräte am Höhlenausgang und ließen den Abend in jenem kleinen Restaurant, die uns den Tipp für die Unterkunft gaben bei guten Wein und spanischen Essen ausklingen.

      

    3. Tag

    Super geschlafen; Frühstück um 9:00 Uhr (gehandelt, Spanier fangen deutlich später an…) Scooter  nach hinten geschleppt und dann ging es wieder los. Diesmal wollten wir ein kurzes Stück im 2. Sump erkunden. An der Auftauchstelle mussten wir etwas gegen den Flow kämpfen; einen kleinen Wasserfall hoch krabbeln (manchmal auch zweimal), dann durch knietiefes Wasser ca. 60m bis zu einer Sandbank. Dort kann man wieder abtauchen an vielen Habitaten unterschiedlichen Alters und  Verrottungsstadien vorbei bis auf 24m. Die Strecke ist insgesamt interessanter, der Durchmesser etwas kleiner. Nach ein paar hundert Meter geht es dann tiefer; dort sind Tobi und Florian umgekehrt.

    Nachdem wir alles wieder zum Parkplatz gebracht, den Rest des Gepäcks in der Unterkunft abgeholt hatten, ging es quer durch Spanien Richtung Küste. Aber erst wollten wir „Rolands Höhle“ suchen. Vor ca. 2 Jahren erzählte uns Roland (Gründer der Cavebase), dass er einen Höhlenpool bei einer seiner Motorrad-Touren gesehen hatte. Diesen wollten wir in Augenschein nehmen. Auf dem Weg dorthin mussten wir noch einmal übernachten. Die Pizza in dem kleinem Ort unserer Wahl war nicht lecker, der Absacker in der Bar schon.

    4. Tag

    In den Bergen haben wir „Rolands-Höhle“ gefunden; in einem Tagesausflugsgebiet mit Spielplatz, vielen Sitzgelegenheiten und einem Kiosk. Dort erfuhren wir, dass man eine Genehmigung braucht, um dort tauchen zu können, man aber nicht tiefer als ca. 2m eindringen könne, da das Wasser nur aus vielen kleinen Löchern dringt um dann, nachdem es sich in einem glasklaren kleinen See gesammelt in einem kleinen Fuß abfließt. Die Fahrt durch die schöne Landschaft hat sich gelohnt, wir haben den Quadrokopter fliegen lassen und wir wussten, dass sich hier keine Explorationsmöglichkeiten bieteten.

    Weiter ging es nach Puerto de Marrazzon, direkt ans Meer. Florian musste noch etwas Home-Office machen, daher sind Tobi, Steffen und Heinke an den Strand. Die Stadt und der Strand sind nicht besonders schön, das Hotel sowie das Essen in einem Strandrestaurant und die abendlich gemixten Cocktails schon.

    5. Tag

    Frühstück war dann Spanien entsprechend später (endlich gab es Tostados con Tomate – Tobi nannte es Tomaten-Baaz); die Höhle „Cueva del Aqua“ war ja auch nur 7 min entfernt. Sie ist gut ausgeschildert, direkt am Eingang eine sehr gute Zeichnung mit den Fakten über die Exploration. Man muss etwas über Felsen bis zu einem halbmondförmigen Pool herunter klettern. Dabei erinnert das etwas an eine Einsturzdoline in Mexiko. Ebenso verhält es sich mit den Wassertemperaturen. Der Pool ist relativ kühl (18°C) darunter ist das Wasser 10° wärmer. Wir trafen 4 Spanier, die gerade ihren Höhlenkurs machten, der Tauchlehrer war bei der Exploration dabei und zeigte uns die Richtung in der die Mainline lag. Sie ist etwas schwerer zu finden. Gut dass die Schüler gerade Primary-Legen geübt haben; wir sind dann mit unserem Primary hinter ihnen her getaucht :-).

    Die Höhle ist sehr verwinkelt mit vielen Seitengängen aus dunklem Stein, Sicht sehr klar, kann aber sehr schnell zur  Nullsicht werden, denn überall ist abgelagertes Sediment. Ungewöhnlich ist das 28°C warme Wasser. Steffen und Heinke haben noch einen zweiten TG gemacht; Florian und Tobi sind nach dem TG vorgefahren und haben schon die nächste Unterkunft gesucht; Heinke und Steffen mussten noch Flaschen füllen; in der Tauchbasis des Höhlentauchinstruktors (Rivemar, Centro Buceo La Azohia) und hatten im Sonnenuntergang ein nettes Dinner am Strand. Sie kamen nachts in der Unterkunft an.  Die ganze Nacht liefen die Scooter- Ladegeräte, aber trotzdem schliefen wir tief und fest.

    6. Tag

    Moraig“ war 35min entfernt; durch viele Ferienhaussiedlungen hindurch. Frühstück bei einem deutschen „Bäcker“ Der Kaffee war sehr gut, die aufgebackenen Backwaren nicht (aber Tobi war gnädig). Erst haben uns die Koordinaten an einem hohen Aussichtspunkt oberhalb der Höhle gebracht, aber von  dort hatten wir eine super Aussicht auf die kleine Bucht und der Grotte, die den Eingang der Höhle beherbergte. Die Parkplätze waren fast alle belegt, so dass wir zum Ausladen direkt an den Cova del Arcs geparkt haben. Die Polizei gab uns 10 min, dann mussten wir wieder das Feld räumen. Cova del Arcs ist ein beliebtes Fotoziel für die Touristen, die auf den vielen Felsen posierten. Dort fanden wir ein kleines Becken im Felsen mit einer Stageline und diversen Befestigungen. Von dort aus kann man durch eine kleine Caverne nach draußen tauchen dann rechts am Ufer entlang wieder in eine große über dem Wasser liegende Grotte. Dort muss man dann dem „süßen“ Wasser folgen um den Eingang zu finden. Nach 100m Primary fängt die Mainline an. Zuerst geht es ca. 350m durch eine große Röhre aus dunklen Stein, dann fängt der verwinkelte interessante Teil an.

    Die Suche nach dem Süßwasserfluss Moraig ist noch nicht abgeschlossen. Einst soll er, von einer Quelle, die aus einem unterirdischen Höhlensee entspringende Fluss den Phöniziern gedient haben, Trinkwasser für ihre Reisen zu schöpfen. Jetzt wird das Wasser von dem trockenen Land und den Bewohnern gebraucht. In den 50er Jahren begann daher wieder die Suche nach der Quelle; und es kostete Leben.

    Bernhard Pack, ein deutscher Höhlenforscher erkundete in den Jahren 1988 bis 1992 in über hundert Tauchgängen systematisch das System, ohne Erfolg. Am 21. September 1992 starb er nicht weit vom Eingang entfernt. Dabei hatte er Exemplare einer neuen Krebsart, die er im Höhlensystem entdeckt hatte.

    7. Tag

    Es ging früh los, Ausladen, Zusammenbauen, Scooter nach hinten bringen, Gespräch mit zwei britischen Sidemounttauchern und  schon waren Flo und Tobi abgetaucht; Steffen und Heinke hinterher. Nach 550m haben Steffen und Heinke die Scooter abgelegt um die engeren Passagen  weiter „zu Fuß“  bis zum 41m Schacht hinunter (Beginn der Redline) zu erkunden, Tobi und Flo waren bis Ende des ersten Sumps mit Ihren RBs getaucht und kamen ihnen schon wieder entgegen. Als Steffen und Heinke wieder auftauchten, saßen die beiden schon in der Strandbar.

    Zusammenpacken und schon ging es weiter Richtung Frankreich. Das Wetter wurde schlechter und die Luft kühler. Via Internet hatte Flo wieder in einem kleinen Hotel zwei Zimmer gebucht und wir fielen müde ins Bett.

    8. Tag

    Font Estramar war unser Ziel. Beim Suchen nach der Zufahrtsstrasse sind wir über eine durchgezogene Linie gefahren – und das direkt vor den Augen einer Polizeikontrolle. Hat uns 90 Euro gekostet (und die haben netterweise nur ein Auto berechnet…). Der Anblick des Höhlenpools war fantastisch, aber leider hing über dem Eingang ein großes Schild „Bagnée et Plongée interdit (Baden und Tauchen verboten). Da saßen wir erst einmal; vor den Augen der Polizei wollten wir da nicht reinspringen; Recherche im Internet brachte nichts. Wenig auch die eilig unternommenen Kontaktversuche mit möglich Wissenden. Derweil gingen wir Kaffeetrinken. Dann kam die „rettende Antwort“ – Höhlentauchen sei erlaubt. Mit deutlich besserer Stimmung machten wir uns wieder Richtung Höhle und bauten auf.

    Es gibt wahrscheinlich keine Höhle, die besser ausgeleint ist. Jede Strecke, jeder Loop hat ihren/seinen Namen. Diese sind auf den kleinen Schildchen an der Leine hängend lesbar. Die Durchschnitts-Tiefe ist deutlich größer als in den spanischen Höhlen; die Sicht super. Man kann einige Loops tauchen, hinter jeder Ecke sieht man eine neue Formation aus schwarz-braunem Stein.

    9. Tag

    Flaschen-Füllen im Hinterhof einer Wohnsiedlung; aber beeindruckende Anlage am Morgen und noch ein Tauchgang in Font Estramar schlossen diese Fahrt ab. Glücklich und zufrieden machten wir uns Richtung Deutschland auf. Der Himmel wurde immer dunkler und es regnete. Das letzte gemeinsame Mittagessen und dann trennten sich unsere Wege. Heinke fuhr noch am selben Tag in den Norden.

    5000Km (bzw. 6500km) haben wir zurückgelegt. Es war eine lange Tour, aber die Höhlen waren es wert.

    In diesem Sinne,

    Eure Cavebase

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  • Bericht der Push Taucher Castor 2019

    Bericht der Push Taucher Castor 2019

    EOL

    Zu Beginn des Projekts bestand das Team der Pushtaucher aus 2 Mann, Max und Fabi: Bereits beim ersten Tauchgang gelang es uns innerhalb von 70 Minuten bis zum EOL in die Salle Chaotique zu tauchen. Lediglich das Finden der Fortführung 100m nach der Schweizer Glocke hat uns etwas Zeit gekostet, da wir in dem siltigen Bereich nicht auf Anhieb die Fortführung fanden. Erst nach einigem Suchen erschloss sich uns die Fortführung, welche vom Versturz aus senkrecht nach oben ging. Mit dem Erreichen der Salle Chaotique hatten wir mit dem ersten Tauchgang des zweiten Projektes bereits die Ergebnisse des vorangegangenen Projektes in der Castor (hier lang)  deutlich übertroffen. Da wir jedoch nicht die benötigte Ausrüstung für einen Ausstieg dabei hatten, beließen wie es bei einem kurzen „Guckerle“ und machten uns auf den Rückweg. Den witterungsbedingten Abbruch des letzten Projekts vor Augen, wollten wir die vorherrschenden guten Bedingungen dieses Jahr unbedingt nutzen. Auf dem Weg zurück kam es noch zu einer kritischen Situation als sich der Propeller von Max‘s Scooter in einem losen Leinenende verhedderte. Dank des Proplock am Suex XK1 konnte Max den Scooter ohne viel Zeitverlust aus der Leine lösen und den Weg aus der Höhle fortsetzen. Hier zeigt sich deutlich, dass eine schlechte Leinenführung in der Höhle ein Sicherheitsrisiko darstellt. Das Team hatte im ersten Projekt angefangen das Leinenchaos in der Castor zu beheben, mussten sich aber im Anschluss an das Projekt rechtfertigen, weil wir (lose) Leine aus der Höhle entfernt hatten und damit Vermessungsarbeit anderer Taucher zerstört hätten. Deswegen mussten wir zum Erhalt der Tauchgenehmigung versprechen die Leinensituation so zu belassen wie wir sie vorfinden. Hier muss man sich schon fragen, ob das Leinenchaos, das sicher keinem mehr als Vermessungsleine dient, das Sicherheitsrisiko wert ist. Vor allem da es nicht das letzte Mal sein sollte, dass ein Teammitglied sich in losen Leinen verhedderte…

    Mit übertroffenen Zielen, zurück an Land, starteten gleich die Vorbereitungen für den zweiten Tag. Nachdem uns im Vorfeld des Projekts Frank Vasseur nochmal bestätigt hatte, dass die Umgebungsluft in der Salle Chaotique toxisch ist, war die geplante Erkundung der Trockenpassage und die Suche nach einer Fortführung entsprechend herausfordernder. Neben dem Tauchequipment erfordert die vorherrschende Umgebungsluft zusätzliche Atemluft für die Erkundung. Aufgrund der hohen Anforderungen entschieden wir uns in der abendlichen Team-Vorbesprechung, Olli als dritten Taucher ins Push-Team dazu zu nehmen. Dies bedeutet zwar noch mehr Equipment nach hinten verbringen zu müssen, dafür wären aber zwei Personen vor Ort wenn einem Taucher an der Oberfläche etwas zustoßen sollte.

    Die Entdeckung von Sump 2

    Am zweiten Tag stand die Erkundung der Trockenpassage an. Ausgerüstet mit einem Schleifsack pro Taucher, über den in der Trockenpassage eine 40cft Sauerstoffflasche auf dem Rücken getragen werden konnte (zusätzlich wurden die Finis mit langen Schläuchen an der ersten Stufe befestigt, so dass jeder Taucher seinen Restdruck immer im Auge hatte) sowie einer ausziehbaren Leiter machten wir uns zu dritt auf den Weg in die Salle Chaotique, in der Hoffnung Regionen zu erkunden die bis dahin noch nie zuvor betreten wurden.
    Nach einem unspektakulären und deutlichen kürzeren Tauchgang erreichten wir nach 45 Minuten die Salle Chaotique und begannen mit dem strapaziösen Ausstieg, der in den kommenden Tagen zur Regel werden sollten. Alles Equipment ablegen, nacheinander das Wasser verlassen und vom RB auf den OC Regler im Schleifsack wechseln. Ab jetzt tickte die Zeit. Wir hatten ausgerechnet, dass die 7l Flasche uns ca. 50 Minuten reichen sollte. Dabei galt es keine Bewegung zu schnell zu machen, um nicht in Lufthunger zu verfallen und womöglich, den Drang zu verspüren, den Regler aus dem Mund nehmen zu wollen. Ein Nachteil an OC Reglern ist, dass diese trotz Venturi und maximaler Luftlieferleistung bei großem Atemzugvolumen niemals eine freie Atmung ersetzen. Zusätzlich kommt die anstrengende Bewegung über die Felsbrocken hinzu und das Risiko, sich an spitzen Felsen und scharfe Kanten zu verletzen oder die Tauchanzüge zu beschädigen.
    Aber die Mühe sollte belohnt werden! Wir schafften es die Felsbarriere zu überklettern und fanden einen Weg, um weiter in den Postsiphon vorzustoßen. Nach ca. 10min Klettern kamen wir an eine Kante hinter der sich der wunderschöne, sehr klare L-förmige S2 auftat. Wir schrien wie kleine Kinder: „ES GEHT WEITER!!“ Mit dieser Euphorie und noch immer großem Respekt unserer Umgebung gegenüber, bestaunten wir das klare Wasser von Sump 2.

    Nachdem S2 tatsächlich gefunden wurde, hatten wir noch ausreichend Zeit um 4 Messpunkte anzulegen und die Salle Chaotique zu vermessen sowie über die mitgebrachten Gasanalyzer die vorhandene Luft zu analysieren: Diese bestand aus 14,7% Sauerstoff und über 5% CO2. Leider ging das Messgerät nur bis 5%, so dass davon auszugehen ist, dass der CO2 Gehalt darüber liegt und auf jeden Fall äußerst tödlich ist. Um nicht absolut fokussiert auf den Sump 2 zu sein und vielleicht noch weiterführende, nicht entdeckte, Gänge zu finden, schauten wir uns alle Wände und die Decke genau an. Bis auf einen kleinen nach Westen abgehenden Durchgang, der aus der grob Nord – Süd verlaufende Halle abging, konnten wir nichts finden. Da Olli zu diesem Durchgang am nächsten Stand, machte er auf sich aufmerksam und verschwand darin:
    „Der Durchgang hatte einen kleinen Eingang, bei dem ich mich bücken musste, anschließend war rechts nach 2m ein totes Ende und 90grad nach links führte der Gang weiter, ich folgte diesem. Nach jeweils 90° rechts und links von je 10m Länge bei einem ansteigenden, felsig-sandigem Untergrund kam ich auch hier zu einem Ende. Hier befand ich mich in einem ca. 20m hohen Raum, der eine Fläche von 8x8m hatte. Wenn ich mir das Bild heute vor Augen halte und dazu noch den Salle de Chaotique mit seiner kirchenschiffartigen Form, erinnert mich dieser Teil an den Glockenturm des Salle de Chaotique.“
    Mit dem Wissen, dass die Höhle in Sump 2 weiter geht, ging es zurück zum Team, um zu berichten und gemeinsam den dritten Tag für die Erstbetauchung vorzubereiten.

    Erstbetauchung Sump 2

    Bei der Planung zur Betauchung, des neu entdeckten Sump 2, entschieden wir das Push Team mit Steffen B., um einen vierten Taucher zu erweitern, so dass die Push Gruppe aus zwei Teams mit jeweils zwei Tauchern bestand. Team 1 – Max und Fabi – sollten die Erstbetauchung durchführen während Team 2 – Olli und Steffen B. – den Oberflächensupport in der Salle Chaotique sicherstellten. Während Team 1 mit den RBs die Trockenstelle überwinden sollte, um anschließend in Sump 2 zu tauchen, war die Aufgabe von Team 2 der Transport der Bailout-Flaschen für die Taucher.

    Das Vortauchen bis zur Salle Chaotique war am dritten Tag schon fast zur Routine geworden. Steffen B und Olli verließen als erste das Wasser und fingen zügig an Ihren Aufgaben als Support nachzukommen: Aufstellen der Leiter für einen einfachen Ein- und Ausstieg der Pushtaucher, Transport der Bailout-Flaschen und Sicherung der beiden Taucher die mit schwerem RB die Trockenpassage überwinden müssen. Das Atmen aus dem Atemregler, die warme Luft in der Trockenpassage sowie die dicken Trockenanzüge, ausgelegt für kaltes Wasser, fordern Alles von den beiden ab. Aber für eine mögliche Erstbetauchung von Sump 2, nehmen die beiden die Strapazen gerne in Kauf.
    Dem Support folgten Max und Fabi auf dem anstrengenden Weg Richtung Sump 2.
    Max stieg als erstes in Sump 2 ab. Aufgrund der hohen Anstrengung entschieden wir uns, dass Fabi kurz warten sollte, Max sich einen Überblick in Sump 2 verschafft und nur den sehr anstrengenden Weg auf sich nimmt, wenn Sump 2 das notwendige Potential aufweist. Während Fabi auf das Go von Max wartete, gingen Olli und Steffen B zurück zu Ihren RBs, um dort im Loop auf das erste Team zu warten und das Atemgas in den vorhandenen Tauchflaschen nicht unnötig zu verschwenden.


    Im S2 angekommen beschreibt Max das Erlebte wie folgt:

    „Man taucht in dem L-förmigen Pool ab und es geht nach ca 15m in 7m Tiefe ein Gang nach rechts der immer weiter ansteigt und zur Oberfläche führt. Die Wand und der Boden sind hier sehr glatt und ich musste aus dem Wasser steigen, um den Tief off befestigen zu können. Ich tauchte zurück in die Verteilerhalle und tauchte den Gang nach links weg, dieser fiel erst auf 10m ab und stieg dann langsam wieder an, dieser längere Gang führt auch wieder zu Oberfläche und endet in einem kleinen See, in dem man stehen kann. Ich befestigte den Tie off an einem Felsen am Grund und lief alle Ecken des Sees ab. Hier hörte man ganz klares Wasserrauschen. In einer Spalte am Ende schien es großräumig weiter zu gehen. Vielleicht kommt hier noch ein S3. Die Spalte geht senkrecht nach oben und ist nur schwer zu erklettern. Das Gas ist hier dasselbe wie im Postsiphon nach S1. Ich machte mich auf den Rückweg und entdeckte eine einzelnstehende Säule mit einem Gang dahinter. Ich befestigte erneut mein Reel und folgte dem Gang bis ich wieder auf meine eigene Leine stieß. Ich war also einen Loop getaucht. Wegen der Form des Siphons haben wir den Sump „Donut Sump“ getauft.“

    Kurze Zeit nach dem Auftauchen von Max waren Max und Fabi zurück bei Olli und Steffen B. Angekommen verkündete Max dem Support mit strahlendem Gesicht: „Der Hammer, über 100m neue Caveline verlegt. Aber leider geht es auf den ersten Blick nicht wirklich weiter.“

    Mit der erfolgreichen Erstbetauchung des Donut Sumps machten wir uns zurück zum Rest des Teams, um den Erfolg zu feiern und den letzten Tauchtag vorzubereiten. Denn auch wenn uns die Erstbetauchung geglückt ist, hatten wir es nicht geschafft den Sump zu dokumentieren. Zudem wollten wir auch in den weiteren Auftauchstellen von Sump 2 Luftmessungen durchführen und nochmal systematisch nach einer möglichen Fortführung suchen.

    Die Zweitbetauchung des Donut Sumps (Sump 2)

    Für die Zweitbetauchung des Donut Sumps entschieden wir, dass wir die Rolle der beiden zweier Teams tauschen und so Steffen B. und Olli die Möglichkeit zum Tauchen haben. Jedoch riss beim Anziehen die Armmanschette von Fabis Anzug, sodass er aufgrund von fehlendem Ersatz für den Tauchgang ausfiel. Deswegen entschieden wir, ähnlich wie gestern, mit nur einem Taucher, Olli, den kurzen Donut Sump 2 zu betauchen während Max und Steffen den Oberflächensupport zwischen den beiden Sumps sicherstellten.

    So machten wir uns zu dritt auf den Weg zum Donut Sump. Gewöhnt an den Höhlenverlauf erreichten wir zu dritt bereits nach 30 Minuten die Salle Chaotique. Nachdem wir mittlerweile eingespielt waren, verlief die Vorbereitung wie am Schnürchen und jeder folgte seinen vordefinierten Aufgaben. Olli, der heutige Pushtaucher, beschrieb seinen den Tauchgang ab dem Auftauchen in der Salle Chaotique wie folgt:

    „Nicht ein Wort fiel. Steffen machte sein SCOBA (Self Contained Overwater Breathing Aparatus) fertig, legte es an, sicherte mir die Leiter und kletterte mit mir über die Versturzblöcke zum Siphon 2. Oben stehend entspannten wir erstmal. Auf dem Loop des Rebreathers war es eine ganz neue Erfahrung so entspannt im toxischen Bereich atmen zu können. Ich überprüfte nochmals mein Filmequipment auf Funktion. Ich bekam extra zur obligatorischen Paralenz eine mit Licht und Arm ausgestattete GoPro mit. So gab es quasi eine Backup Videographie des Donut Sumps. Steffen und ich sahen uns an, standen auf und ich kletterte die, durch Steffen gesicherte, Leiter hinab. Im Pool legte ich die Bailoutstage an, checkte nochmal alles gründlich und gab Steffen das OK Zeichen. Die Spannung, auf das was mich erwartete, wurde nur durch meine noch stärkere Konzentration beruhigt. Nachdem ich die GoPro angeschaltet hatte ging es langsam los. Ich genoss jeden Flossenschlag in das neue Unbekannte. Wie sagte ein bekannter Pushtaucher mal: „Das Wasser ist crystal clear!“

    Ich folgte der Hauptleine nach rechts in den westlichen Gang des Donut Sumps und fand einen ca. 3m breiten und 2m hohen Gang vor und eine Hauptleine, die in der ganzen Castor ihres Gleichen suchte. Diese war so straff, dass sie beim Spannen und Loslassen nachschwingte. Saubere Arbeit des ausleinenden Erstbetauchers! Nach ca. 10 min sah ich links den Quergang und die Line, die als T an der Hauptleine befestigt war. Um für die nachfolgenden Taucher ein klares Bild zu verschaffen, nahm ich zusätzlich noch Arrows und Cookies mit. Dazu befestigte ich vor dem T einen Arrow an der Hauptleine. Beim Setzen hatte ich meine Probleme, da die Hauptleine so unglaublich gespannt war. Anschließend setzte ich den Weg entlang der Hauptleine weiter zum EOL fort. Eine Schräge führte zum westlichen Ende vom Donut Sump. Dort legte ich Flossen und Bailoutstage ab, setzte einen Team Cookie an der EOL und holte die Messinstrumente hervor. Aufgrund des Solo Tauchgangs vernachlässigte ich das Ermitteln der Entfernungen. Sitzend überprüfte ich O2 und CO2 Gehalt der Luft. Auch hier wieder unter 15% O2 und >5% CO2. Nachdem ich alles wieder verpackt hatte, erkundete ich den Trockenbereich so gut es ging. Lehm am Boden zog mir die Rockboots aus. Des Weiteren fielen mir die Geräusche ein rauschender Wasserfall auf. Leider war dieser nur sehr schwierig zu orten.

    Ich legte Flossen und Bailoutstage an und tauchte durch das beeindruckende klare Wasser am T nach rechts durch den Quergang. Immer wieder suchte ich nach weiterführenden Gängen, die aber entweder komplett oder in nicht überwindbaren Restrictions in alle Himmelsrichtungen endeten. An der Säule, am Ende der Leine des Querganges, sah ich bereits den östlich verlaufenden Gang des 2. Siphons. Ich setzte ein Arrow an der Leine des östlichen Ganges in Richtung Ausgang im Norden, um den Jump zu signalisieren. Anschließend bog ich nach rechts zur „EOL Ost“ ab. Auch hier setzte ich den Team Cookie, maß die Luftwerte und erkundete im Rahmen meiner Möglichkeiten diesen Trockenteil. Immer auf der Suche nach weiterführenden Gängen und vielleicht irgendwann Sump 3. Es fielen mir wieder die Geräusche des nicht zu ortenden Wasserfalls auf, nur jetzt deutlich leiser. Vermutlich gibt es eine Verbindung zwischen den beiden Trockenteilen OST und WEST am Ende des Donut Sumps. Leider wurde meine Neugier nicht belohnt und ich setzte meinen Tauchgang im östlichen Gang fort. Mehrere kleine abgehende Gänge weckten mein Interesse, jedoch ohne weiterführende Möglichkeiten. Als ich zum Anfang des östlichen Ganges kam, erkannte ich auch hier einen Jump, da die Line nicht mit der Hauptleine verbunden war. Im Augenwinkel sah ich, dass bereits Max oberhalb der Leiter auf mich wartete. Perfektes Timing! 🙂 Ich setzte noch kurz einen Arrow nach rechts zeigend auf die Hauptleine und folgte diesem in Richtung Max.

    Beim Auftauchen gab ich ihm freudestrahlend das OK Zeichen, er kletterte zu mir runter und wir klatschten für den Erfolg des ganzen Teams ab! Ich half ihm die Bailoutstage in den Schleifsack zu packen und wir machten uns ein letztes Mal auf den Rückweg durch die Salle Chaotique über die großen Versturzfelsen.“

    Wieder zu dritt im Sump 1 vereint, sammelten wir unser mitgebrachtes Equipment auf und machten uns auf den Weg zurück zum Rest des Teams, um die Entdeckung und Dokumentation des Donut Sumps zu feiern!

    Alle Informationen zur Source du Castor und die detaillierte Beschreibung der Salle Chaotique sowie von Sump 2 haben wir in folgendem Artikel zusammengefasst: Hier klicken!

    In diesem Sinne

    Eure Cavebase

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  • Scouting in Slowenien – 2015

    Auf der Suche nach „neuen“ Höhlen sind Florian und Benjamin Mitte Februar nach Ljubljana aufgebrochen. Igor und Svonimir hatten uns eingeladen mit ihrer Ortskenntnis lohnende Ziele für kommende Projekte auszukundschaften. Trotz winterlicher Verhältnisse konnten wir einige Höhlen besuchen und hatten die Gelegenheit schöne Tauchgänge zusammen zu unternehmen.

    In diesem Sinne,

    Eure Cavebase

    https://www.youtube.com/watch?v=xvPWg3vIo4A

  • Cassis 2015

    Nachdem sich die Winterzeit dem Ende entgegen neigt und wir uns für dieses Jahr doch einiges vorgenommen haben, war es mal wieder höchste Zeit, die Zeit unter Wasser in Höhlen und nicht nur in deutschen Seen zu verbringen. Deswegen, machten wir uns für das verlängerte Wochenende zum 1. Mai auf ans französische Mittelmeer. Das Ziel dabei war den Tag der Arbeit mit Tauchequipment schleppen und Höhlen betauchen zu zelebrieren. Gleichzeitig sollte die Zeit auch zum Kennenlernen von interessierten Höhlentauchern genutzt werden. 

    Mit zwei netten Wohnhäusern in Cassis war der Basislager schnell ausgemacht. Auf dem Plan standen die Bestouan und die Port Miou, so dass für alle im Team, vom kleinen OC-Besteck zu Fuß bis zum RB mit elektrischer Schwimmhilfe, der passende Tauchgang dabei sein sollte. Bei optimalen Wetterbedingungen mussten wir leider feststellen, dass die Höhlenbedingungen nicht die besten waren. In beiden Höhlen gab es an den drei Tauchtagen vor Ort einen starken Flow, so dass die Bestouan zwar tauchbar, aber aufgrund der miserablen Sichtbedingungen nicht wirklich zu ausgiebigen Tauchgängen einlud. Auch die Port Miou war uns nicht wohl gesonnen und so war hier bei der Staumauer Schluss. Jeder der wollte durfte sich beim durchtauchen der Röhren einmal erfolglos versuchen. Als Beobachter der vergeblichen Versuche ist es immer wieder faszinierend zu sehen, welche Kraft eine Wassermasse entwickeln kann, wenn sie durch eine enge Röhre gepresst wird.

    Auch wenn die meisten persönlichen Ziele aufgrund der Höhlenbedingungen nicht erreicht werden konnten, tat dies der Stimmung keinen Abbruch. Denn neben den fantastischen Höhlen ist Südfrankreich für seine atemberaubende Landschaft und das savoir vivre bekannt. So kamen bei sommerlichen Wetterbedingungen ein paar gesellige Abende mit einer tollen Mannschaft im belebten Hafen von Cassis oder im ruhigen Garten dazu. Fazit der ersten Cavebase Ausfahrt in 2015 ist, dass wir bei zwei Reisetagen, 3 Tauchtagen und mäßigen Bedingungen in den Höhlen, einen riesen Spaß hatten und wir heiß auf die kommenden Projekte sind.

    Drückt uns die Daumen, dass die Bedingungen bei den anstehenden Projekten besser werden.

    In diesem Sinne,

    Eure Cavebase 

  • Cavebase & Friends Treffen 2015

    Nach dem erfolgreichen Cavebase & Friends Treffen  im letzten Jahr war die Entscheidung schnell getroffen das Treffen heuer zu wiederholen. 

    Tagesprogramm 

    Bei herrlichem Sonnenschein haben wir uns am Starnberger See vor amtlichem Bergpanorama getroffen. Einige bekannte und unbekannte Gesichter sind im Laufe des Tages auf ein kurzes Hallo oder auch auf einen längeren “sit in” vorbei gekommen. Das goldene Seepferdchen hat sich dabei Ivo verdient, der extra den langen Weg aus Prag auf sich genommen hat, um mit uns zusammen zu sitzen. Neben dem Ratschen über das vergangene Jahr, gab es viele spannende Diskussionen zu Lampen, Akkutanks, Scootern und Rebreathern.  Tom Bub hatte sich angemeldet und kam mit ein paar Thor’s im Reisegepäck. So gab es die Möglichkeit, den von ihm entwickelten Lampenkopf live und in Farbe zu sehen, an der Oberfläche als auch Unterwasser zu testen und offene Fragen direkt mit Tom zu diskutieren. Nachdem der in Kooperation mit der Cavebase entwickelte Trocki von Bare mittlerweile im Handel ist, gab es die Möglichkeit den Lampentest gleich mit einem Trockitest zu verbinden. Neben den Tauchern wagten sich einige nur mit Badehose gewappnet in den See und durften aber schnell feststellen, dass der See sich schon auf den Winter vorbereitet und wieder in der Abkühlphase ist…

    Abendprogramm

    Als die Sonne dann hinter den Alpen verschwand, wurde das Cavebase & Friends Treffen nach Bernried ins 3 Rosen verlegt, wo es zu bairischen Schmankerl einen spannenden Vortrag zu den Aktivitäten des letzten Jahres gab. Im Anschluss gab es die Vorpremiere des Films von unserer Slowenien Expedition. Auf vielfachen Wunsch zeigte Florian in einer kleinen Zugabe, wie wir die Projekte im Vorfeld planen und die Projekte vor Ort organisatorisch gestalten. 
    Neben den Vorträgen war der Abend geprägt von vielen weiteren Diskussionen um und über das Tauchen. Zu später Stund‘ verabschiedeten sich dann langsam aber sicher auch die letzten Gäste.

    Es freut uns, dass wir einen tollen Tag mit Euch verbringen durften und hoffentlich ein wenig unsere Begeisterung für die tolle Unterwasserwelt mit Euch teilen konnten. Danke, dass ihr vorbei geschaut habt, mit uns offen diskutiert und geratscht habt und wir hoffen, dass wir uns alle nächstes Jahr wiedersehen werden.

    In diesem Sinne,

    Eure Cavebase

  • Trailer Slowenien 2015

    Motiviert vom Scouting Anfang des Jahres haben wir uns dafür entschieden, beim ersten Projekt des Jahres nach Slowenien zu fahren. Ende Juni war es dann soweit. In den knapp 10 Tagen haben wir einiges erlebt und können Euch viel berichten.

    Ein ausführlicher Projektbericht wird natürlich folgen. Wir werden das Projekt im Oktober auch auf dem Tech-Symposium vorstellen. Der Trailer soll Euch einen ersten Eindruck geben und Appetit auf mehr machen :-).

    In diesem Sinne,

    Eure Cavebase

  • Spaß und Entspannung in Frankreich – 2015

    Ein paar von uns haben sich im August ins europäische Höhleneldorado aufgemacht, um ein paar gemütliche Höhlentauchgänge zu absolvieren und die französische „joie de vivre“ zu genießen.

    Innerhalb von zehn Tagen wurden die bekannten französischen Höhlen im Lot betaucht und ein paar weniger bekannte Höhlen begutachtet.

    Dabei hatten wir die Gelegenheit den Thor Lampenkopf nochmal ausführlich zu testen und letzte kleine Verbesserungsvorschläge mit nach Deutschland zurück zu bringen.

    In diesem Sinne,

    Eure Cavebase

  • SF2 Tauchen

    Team: Oli, Marc, Flo, Steffen und Ben

    Horst Dederichs und Tom Jaspers  gaben uns dort am 18. März die Möglichkeit, den SF2 eCCR  Probe zu tauchen und eine Einführung in die Technik und Funktionsweise der Geräte. Das Dive4Life besitzt einen 18m tiefen Tauchturm, der in ein Hotel integriert ist, eine schöne und gepflegte Anlage, die für unseren Tag ideal war.

    Dive4Life

    Horst Dederichs und Tom Jaspers brachten uns zwei  tauchfertige Backmount- und ein Sidemountgerät mit. Zuerst durften wir einen eCCR auseinanderbauen und bis ins Detail ansehen. Horst und Tom haben uns mit viel Muße und durch Anekdoten unterstützt erklärt, wie es zu dem Design des SF2 kam und welche Überlegungen und praktischen Erfahrungen dahinter stehen, wie weiterentwickelt wurde und wie es zu den Detaillösungen kam. Gut zu verstehen war, dass eine evolutionäre Entwicklung dahintersteht, die sehr praxisnah umgesetzt wurde.  Mir persönlich scheint der SF2 mehr von Tauchern als von Ingenieuren entworfen zu sein, was ich auf gar keinen Fall als Schwachpunkt sehe. Nach kurzer Einführung  des Shearwater Petrels durften wir dann am Nachmittag die Geräte tauchen. Spätestens jetzt wurde die konstruktive Nähe zu den vielfach bekannten pSCR offensichtlich; die Taucheigenschaften ähneln sich doch sehr und so konnten wir uns voll auf das Ausprobieren der Shut Offs, Manual Adds und des Computers konzentrieren.

    Es war ein sehr gelungener, hoch informativer Tag; das Dive4Life war ein idealer Ort.  Horst Dederichs und Tom Jaspers haben uns sehr engagiert und freundschaftlich die Vorzüge des SF2 gezeigt. Vielen Dank! Es war 100% Fun.

    In diesem Sinne,

    Eure Cavebase

  • Liberty Tauchen

    Team: Tobi, Ivo, Wilke und Flo

    Der Liberty CCR – wir hatten schon viel darüber gehört. Heute war Zeit zum Anfassen. Tobi, Ivo, Wilke und Flo machten sich auf den Weg nach Tschechien.

    Dort gab uns Divesoft die Möglichkeit sowohl in Produktion etwas hinter die Kulissen blicken zu können, wie auch den Liberty CCR in seiner aktuellen Konfiguration tauchen zu können. Von der Einfachheit das Gerät zu tauchen und seinen technischen Neuerung gegenüber der Konkurrenz waren wir schwer beeindruckt. Verpasst nicht unseren Clip den wir in dem Zusammenhang abgedreht haben

    In diesem Sinne,

    Eure Cavebase